August 2017

Die Schlaf- und Speisewagentour

Genuss und Verdruss in fünf Tagen und vier Nächten

1. Teil: Die Nerven liegen blank und Versöhnung beim Bier

Nach einer langen Schicht habe ich endlich Feierabend und Dank einiger Überstunden sogar fünf Tage hintereinander arbeitsfrei. Und einmal mehr wird mich auch in dieser Erholungszeit die Eisenbahn nicht loslassen. Im Gegenteil: einigermaßen spontan habe ich eine kleine Schlaf- und Speisewagenrundfahrt zusammengestellt.

Die Reiseroute verläuft systembedingt an manchen stellen doppelt (und dreifach und vierfach).
Die Reiseroute verläuft systembedingt an manchen stellen doppelt (und dreifach und vierfach).

Also sitze ich wenige Minuten nach Dienstende schon wieder im Zug. Der ICE soll mich nach Dresden bringen, wo ich eine Nacht im mütterlichen Haus verweilen möchte/darf/muss. Doch eine Unwetterwarnung kurz vor Frankfurt am Main zerstört bereits alle Hoffnungen auf ein rasches Vorankommen. Eine geschlagene Stunde werden alle Züge vorsorglich gestellt - nichts geht mehr. Als sich die dunklen Wolken endlich verziehen und der Verkehr wieder anrollt, bringen betriebliche Fehlentscheidungen die Prioritäten durcheinander: mein erster Anschlusszug nach Dresden kommt mir bei der Einfahrt in den Frankfurter Hauptbahnhof entgegen, der zweite überholt uns kurz vor Hanau. Der dritte wird schließlich in Fulda erreicht, er ist selbst zu allem Übel 40 Minuten verspätet und sorgt endlich dafür, dass ich nach Hause komme - gediegene zweieinhalb Stunden nach meiner ursprünglich geplanten Ankunft. Es sollte nicht die letzte Verspätung dieser Reise sein.

Am nächsten Morgen sind die Anfangsschwierigkeiten vom Vortag ein Stück weit in den Hintergrund getreten. Nur das Wetter gibt keinen Anlass zur Freude. Alles ist grau, es regnet und das liebliche Elbtal wird, soviel steht schon jetzt fest, diesmal nicht bei Sonne und wolkenlosem Himmel durchfahren. Eine S-Bahn bringt mich zunächst von Radebeul in die benachbarte Landeshauptstadt.

Zwischen den Bahnhöfen Dresden-Neustadt und dem Hauptbahnhof queren wir die Elbe und haben den bekannten Blick auf Marienbrücke und Altstadt.

Dann erreichen wir Dresden Hauptbahnhof. Hier, wo einst Fernzüge mit klangvollen Namen wie NEPTUN (Kopenhagen - Prag) und BALT-ORIENT (Berlin - Bukarest) Station machten, besteht die Abwechslung heutzutage fast nur noch aus den verschiedenen Anbietern im Nahverkehr, die sich in der Mittelhalle stumm den Pendlern anbiedern.

Bunter Nahverkehrs-Mix vor grauer Kulisse: Trilex, MRB und DB Regio.
Bunter Nahverkehrs-Mix vor grauer Kulisse: Trilex, MRB und DB Regio.

Der Fernverkehr ist hier rar geworden. Mit dem VINDOBONA verschwand vor drei Jahren die letzte Tagesverbindung nach Wien. Auch dem verbliebenen Nachtzug METROPOL (Berlin - Budapest/Wien) geht es Gerüchten zufolge demnächst an den Kragen. Die restlichen internationalen Züge mit den Zielen östlich von Prag enden seit vorletztem Jahr offiziell bereits in Prag, statt in Budapest, Bratislava oder Brünn. Nur einer hält sich tapfer: der EuroCity (EC) HUNGARIA verkehrt noch immer und sorgt wenigstens einmal täglich für eine durchgehende Bedienung des beträchtlichen Laufweges Hamburg - Budapest. Er und sein mitgeführter ungarischer Speisewagen sollen den Start meiner Reise bilden. Pünktlich erhält der Zug Einfahrt ins regnerische Dresden.

EC 173 HUNGARIA von Hamburg nach Budapest fährt in Dresden Hbf ein
EC 173 HUNGARIA von Hamburg nach Budapest fährt in Dresden Hbf ein

Der Zug ist folgendermaßen gebildet: zwei Großraumwagen 1. Klasse, einer davon im neuen Design, ein von Utasellátó (unbedingt das Foto auf der Website anschauen!) bewirtschafteter Speisewagen, gefolgt von einem Abteilwagen und fünf Großraumwagen der 2. Klasse, auch hiervon einer frisch modernisiert. Bis auf den letzten Wagen (Deutsche Bahn) wird das Fahrzeugmaterial von der ungarischen Eisenbahngesellschaft MÁV-START gestellt. Es zieht uns wie gehabt eine treue Knödelpresse.

Selbstredend beginne ich meine Reise im rollenden Restaurant. Es wirkt reichlich ungepflegt, die Seiten der Karte kleben zusammen oder halten vertrocknete Kostproben des Angebotes bereit, einiges an Geschirr ist nicht abgeräumt und das Personal erfüllt hinsichtlich Lustlosigkeit und Demotivation alle Erwartungen. Die im einstmals trendigen violett gehaltenen Vorhänge erzählen Geschichten längst ausgestiegener Fahrgäste. Kurzum: ein ungarischer Speisewagen im Jahre 2017 eben. 

Immerhin: es ist kurz nach elf und trotzdem gibt es noch Frühstück. Ich entscheide mich für ein Omelette mit Riesenbrötchen, einer Art Kaffee und 0,2 Liter feinstem Marken-Orangensaft, alles zusammen zum selbstbewussten Preis von 8,50 €.

Die Mittagszeit nähert sich und es füllen sich doch noch ein paar Bänke; und zwar mit hungrigen Touristen aus Übersee, welche auf dem Weg nach Prag sind. Der Kellner lässt sich situationsbedingt sogar dazu breitschlagen, einige Tischtücher von Krümeln zu befreien und nicht mehr benötigte Tassen und Teller abzuräumen. Punkt 12 Uhr steht das erste Bier auf meinem Tisch, ein Staropramen für angemessene 3 €. In Usti nad labem proste ich zufrieden und ein bisschen neidisch dem tschechischen Speisewagen im Gegenzug zu.

Mehr aus Neugierde als Hunger bestelle ich mir eine Gulaschsuppe. Ein Pärchen am Nachbartisch hatte diese soeben verzehrt und für einigermaßen gut befunden. "Allerdings", ergänzte der Mann noch, könne man "geschmacklich durchaus noch etwas machen. Genau wie das ganze Ambiente hier, alles nicht mehr so zeitgemäß." Nun ja, was die Suppe betrifft, musste ich ihm beipflichten, der Speisewagen an sich gefiel mir dagegen trotz der beschriebenen Widrigkeiten doch ganz gut.

Die Tradition möchte eigentlich, dass ich mir bis Prag mindestens drei Bier genehmige. Diesmal belasse ich es allerdings bei dem ersten Glas und nehme stattdessen einer der beiden 1. Klasse-Wagen in Augenschein. Selbstverständlich erhalte ich auch eine Flasche Gratis-Wasser - am Schluss der Reise wird sich ihr summierter Bestand auf ein Dutzend belaufen. Kurz vor Prag wechsele ich in den anderen, nämlich modernisierten Wagen und verhindere beherzt, dass die Gruppe aus den USA den Zug bereits ungewollt in Praha-Holešovice verlässt. Man dankt es mir in unangemessener Anzahl.

In Praha-Holešovice sichte ich Ex 1545 "Matthias Schönerer" nach Linz Hbf.
In Praha-Holešovice sichte ich Ex 1545 "Matthias Schönerer" nach Linz Hbf.

Auch nach der Ankunft am Prager Hauptbahnhof regnet es unerlässlich weiter. Wir haben einen planmäßigen Aufenthalt von etwa zwanzig Minuten, die meisten Menschen sind ausgestiegen. Zeit, ungestört den Wagen zu erkunden, zwei Regentropfenbilder anzufertigen und zu schauen, was so am Bahnsteig vor sich ging.

Zu zwei gekuppelten "CityElefanten" gesellt sich ein Schnellzug des Anbieters Regiojet.
Zu zwei gekuppelten "CityElefanten" gesellt sich ein Schnellzug des Anbieters Regiojet.

Am Schaltschrank blinkt es fröhlich vor sich hin, weswegen auch eine Einstiegstür abgeschlossen ist. Der freundliche Zugbegleiter weist mich später sogar in deutscher Sprache darauf hin, dass ich diese Tür beim Aussteigen in Kolín nicht nutzen werden kann. Dies wäre allerdings auch durch die dezente Bezettelung in Erfahrung zu bringen gewesen. Kolín, den ersten Halt nach Prag, habe ich gewählt um einerseits die Zeit bis zur Abfahrt meines Zuges in die Slowakei zu verkürzen, zum anderen wusste ich aufgrund von Fahrplan-Recherchen, dass sich dort in relativ kurzer Zeit relativ viele Züge ablichten lassen würden. Kein Ergebnis meiner Vorbereitungen, aber freilich sehr schön war die Tatsache, dass es auf dem Weg nach Kolín aufhörte zu regnen. Und aus dem letzten Wagen heraus lies sich die Fahrt ganz nach meinem Geschmack erleben.

Nach der pünktlichen Ankunft in Kolín beginne ich unverzüglich mit dem Fotografieren. Zunächst den von mir vorhin noch genutzten ungarischen Speisewagen, dann einen Schnellzug und eine abfahrbereite Regionova.

"Mein" ungarischer Speisewagen fährt ohne mich weiter.
"Mein" ungarischer Speisewagen fährt ohne mich weiter.
Rx 888 "Jan Amos Komenský" auf dem Weg von Luhačovice nach Praha hl. n.
Rx 888 "Jan Amos Komenský" auf dem Weg von Luhačovice nach Praha hl. n.
Eine Regionova Duo nach Ledečko steht am Hausbahnsteig bereit.
Eine Regionova Duo nach Ledečko steht am Hausbahnsteig bereit.

Im Fußgängertunnel finden sich Hinweise auf die gönnerhaften Förderer der rund um Kolín stattfindenden Bauarbeiten. Damit diese auch wahrgenommen werden, hat man sich für eine beachtliche Anzahl entsprechender Schilder entschieden.

Zunächst widme ich mich einigen abgestellten, inzwischen historischen Fahrzeugen. Sie sind auf der westlichen Seite des Bahnhofs neben dem Empfangsgebäude zu finden und werden teilweise, wie ich einem Aushang entnehmen kann, offenbar noch für Sonderfahrten eingesetzt.

Unter den abgestellten Wagen befinden sich zu meiner Freude auch Schlaf- und Liegewagen, darunter einer in der Lackierung der ČSD, der Eisenbahngesellschaft der ehemaligen  Tschechoslowakei. 

Außerdem gute Görlitzer Schlafwagen aus dem Bestand der Slowakischen Eisenbahn, allerdings in zumindest äußerlich mitleiderregendem Zustand.

Doch nun schnell zurück vom stehenden zum rollenden Verkehr. Denn in der einen Stunde, die ich hier in Kolín verbringe, fährt ziemlich viel Abwechslung in den Bahnhof ein und aus. 

Railjet RJ 74 "Franz Schubert" von Graz nach Prag.
Railjet RJ 74 "Franz Schubert" von Graz nach Prag.
Rx 869 "Špilberk" von Prag nach Brünn, außerplanmäßig als lokbespannter Zug.
Rx 869 "Špilberk" von Prag nach Brünn, außerplanmäßig als lokbespannter Zug.
Leo-Express LE 1359 von Prag nach Košice
Leo-Express LE 1359 von Prag nach Košice
Arriva-Express 1043 (powered by Deutsche Bahn!) nach Nitra
Arriva-Express 1043 (powered by Deutsche Bahn!) nach Nitra
Personenzug Os 9331 (Doppel-Elefant) aus Praha-Masarykovo
Personenzug Os 9331 (Doppel-Elefant) aus Praha-Masarykovo
EC 117 "Praha" mit tschechischem Speisewagen auf dem Weg nach Warschau
EC 117 "Praha" mit tschechischem Speisewagen auf dem Weg nach Warschau
Os 5959 nach Kutná Hora, gebildet aus einem Doppelstock- und einem Flachwagen
Os 5959 nach Kutná Hora, gebildet aus einem Doppelstock- und einem Flachwagen

Der Regen hat mich nun leider eingeholt. Die letzten Minuten in Kolín verbringe ich deshalb unter der Überdachung am Bahnsteig 3. Hier wird auch gleich mein Zug zurück nach Prag einfahren.

Der Personenzug Os 5013 nach Česká Třebová wird bereitgestellt.
Der Personenzug Os 5013 nach Česká Třebová wird bereitgestellt.

Es handelt sich um einen InterPanter, ein moderner Triebzug, der zunehmend im tschechischen Schnellzugverkehr zum Einsatz kommen soll. Das ist natürlich nichts Tolles für einen Freund des lokbespannten Reisezuges, hin und wieder möchte ich aber doch begutachten, was den von mir so geliebten Abteilwagen mit zu öffnenden Fenstern in Zukunft entgegen gesetzt wird. Der mit W-LAN und recht bequemen Sitzen ausgestattete Panter (nur echt ohne "h") bringt mich binnen gut 30 Minuten wieder zurück nach Prag. Er erreicht dabei stellenweise eine gazellengleiche (?) Geschwindigkeit von 160 km/h und ist (zumindest in heute) sehr, sehr hart gefedert; meine Aufzeichnungen im Reisetagebuch sind an dieser Stelle kaum zu entziffern.

Vom vielen Fotografieren bin ich hungrig geworden. Also überlasse ich den Zugverkehr für eine Stunde sich selbst und bestelle im legendären Bahnhofs-Restaurant Šalanda einen böhmisches Klischee-Gericht und natürlich Bier.

Kaum habe ich alles im Magen, wird es Zeit, wieder den Bahnsteig aufzusuchen. Ich beschließe - nicht wie die anderen Reisenden - in der Haupthalle zu warten bis das passende Gleis bekanntgegeben wird, sondern finde mich instinktiv auf dem richtigen nástupiště ein.

Diskriminierungsfrei wird hier für den größten Konkurrenten der Tschechischen Bahn geworben.
Diskriminierungsfrei wird hier für den größten Konkurrenten der Tschechischen Bahn geworben.

Im Nachbargleis steht schon die Zuglok mit meinem Schlafwagen bereit. Beide werden gleich nach Ankunft des EC 175 ROBERT SCHUMANN (Berlin - Prag) an dessen Schluss rangieren und nach dem Fahrtrichtungswechsel die Spitze des "neu entstandenen" EC 283 SLOVENSKÁ STRELA bilden, welcher die slowakische Hauptstadt Bratislava zum Ziel hat. 

Zuglok des EC 283 und der Kurswagen (Schlafwagen der slowakischen Bahn) nach Prešov
Zuglok des EC 283 und der Kurswagen (Schlafwagen der slowakischen Bahn) nach Prešov

Noch ein paar Worte zur Erläunterung. Der EC 175 aus Berlin wird in Prag also zum EC 283 und bildet so eine von deutschen Auskunftsmedien verschwiegene Möglichkeit, bis nach Bratislava durchzufahren. Gleichzeitig fungiert er als Trägerzug des Schlafwagens nach Prešov (Slowakei), welcher eigentlich erst in Brünn beigestellt wird. Da dort aber bis Mitte September baubedingt nicht gehalten werden kann (zumindest nicht am Brünner Hauptbahnhof), fährt der Kurswagen in dieser Zeit bereits ab Prag mit. So entsteht die für mich wunderbare Gelegenheit, von 17:30 Uhr am Abend in Prag bis zum anderen Morgen 7 Uhr in Košice meine Zeit im eigenen Schlafabteil zu verbringen.

Einfahrt des EC 175 "Robert Schumann" aus Berlin, der gleich zum EC 283 wird.
Einfahrt des EC 175 "Robert Schumann" aus Berlin, der gleich zum EC 283 wird.

Ein Wagen des Zuges wird derzeit noch von der Deutschen Bahn gestellt. Es handelt sich um einen ehemaligen InterRegio-Wagen, unklimatisiert und mit Fahrradabteil, der auf diesem Wege bis in die slowakische Hauptstadt Bratislava gelangt. In solch einer reizvollen Nachbarschaft fühle ich mich natürlich wohl.

Der letzte Wagen des EC 175 wird der zweite Wagen des EC 283.
Der letzte Wagen des EC 175 wird der zweite Wagen des EC 283.

Der SLOVENSKÁ STRELA fährt fast pünktlich in Prag ab. Der Name des Zuges (deutsch: "Slowakischer Pfeil") erinnert an einen  Schnelltriebwagen der tschechoslowakischen Eisenbahn aus den 1930er Jahren, der für die Strecke Prag - Bratislava seinerzeit 4 Stunden und 28 Minuten benötigte. Beide Exemplare wurden 1953 ausgemustert. Heute schaffen es die Züge in 4 Stunden und 2 Minuten von der Moldau an die Donau.

Mein Schlafwagen wird an den deutschen Ex-InterRegio-Wagen rangiert.
Mein Schlafwagen wird an den deutschen Ex-InterRegio-Wagen rangiert.

Der Schlafwagenschaffner ist ausgesprochen freundlich. Ursprünglich wollte ich tatsächlich bis zum Endbahnhof Prešov mitfahren, nach dem Kauf der Fahrkarte entschied ich mich aber dafür, doch schon in Košice auszusteigen. Er sichert mir zu, mich rechtzeitig zu wecken. Die Frühstücksbox steht schon in meinem Abteil bereit, der Kaffee wird dann morgen früh serviert werden. Da ich noch viel Zeit bis zum Sonnenuntergang haben, schlüpfe ich in die bereitliegenden Hausschuhe, kaufe mir ein paar Bier und lese in meinem Buch. Dann und wann entdecke ich auf den Unterwegsbahnhöfen einen Fahrdienstleiter gewissenhaft bei der Zugbeobachtung. Ja, hier ist die Welt noch in Ordnung.

Bei Česká Třebová gibt es viele abgestellte und kaputte Züge zu sehen. Kurz vor Brünn richtet der Schlafwagenschaffner noch einmal seine Dienstkleidung, denn es steigen die letzten Fahrgäste zu. Der Wagen ist nun fast vollständig besetzt. Eine Mutter mit zwei Kindern wird direkt im Abteil neben mir einquartiert. So lange die Tablets und Smartphones der gar nicht mehr so Kleinen noch laufen, herrscht neuzeitliche Ruhe. Später am Abend aber, als ich schlafen will, beginnt die Mama zu telefonieren. Als nach einigen Sekunden geduldigen Wartens noch immer keine Ruhe einkehrt, helfen ein paar beherzte Tritte gegen die Wand wie immer Wunder. Langsam beruhige ich mich wieder, das letzte Bier des Abends versöhnt mich mit allem und ich schlummer friedfertig ein.

Břeclav, nahe der Grenze Tschechien/Slowakei: im Zug kehrt langsam Ruhe ein.
Břeclav, nahe der Grenze Tschechien/Slowakei: im Zug kehrt langsam Ruhe ein.
Abschied vom ersten Trägerzug mitsamt Ex-InterRegio-Wagen in Bratislava.
Abschied vom ersten Trägerzug mitsamt Ex-InterRegio-Wagen in Bratislava.

Nur beim Rangieren in Bratislava werde ich noch einmal kurz wach. Beim Blick aus dem Fenster zeigt sich zum Abschied nochmal der InterRegio-Wagen. Wir hängen da schon längst am R 800 POL'ANA, dem Nachtzug Bratislava - Prešov, in welchem ich am folgenden Morgen auch wieder aufwachen werde.

Lesen Sie weiter im 2. Teil.

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